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17. Nov. 2010

Das jeder Fehler macht, zeigt die Spitzelaffäre von der Telekom. Auch wenn man eigentlich “nur” sehen wollte, wer vertrauliche Informationen an die Presse weitergibt, war dieses Vorgehen natürlich nicht in Ordnung. Das hat die Telekom eingesehen und entschuldigt sich mit einer Millionenspende für den guten Zweck (lt. Die Welt). Zwar ist es damit nicht getan, es ist aber ein guter Anfang.

Die Telekom entschuldigt sich für die Spitzelaffäre mit einer Millionenspende

Letztendlich wollte die Telekom “nur” rausfinden, wie vertrauliche Informationen aus dem Konzern an die Presse gelangten. Bei dieser Ausspähaktion hatte die Telekom 2005 und 2006 die Kommunikationsdaten von 50 bis 60 Personen abgeglichen und kontrolliert und damit gegen das in Deutschland geltende Datenschutzgesetz verstoßen. Die Spitzelaffäre ist Gegenstand eines Prozess, welcher momentan vor dem Bonner Landgericht geführt wird. Das diese Angelegenheit nicht gut war, hat die Telekom eingesehen und möchte das zerüttete Vertrauensverhältnis mit Aufsichtsräten, Gewerkschaften und Journalisten wieder ins Reine bringen. Aus diesem Grund spendet die Telekom einen hohen Betrag von 1,7 Millionen Euro für den guten Zweck.

Deutsche Telekom entschuldigt sich mit Millionenspede für Spitzelaffäre

Telekom Spende ist nur eine “Geste der Verständigung” – Entschädigungszahlungen folgen

Das eine Spitzelaffäre auch den berüchtigten Rattenschwanz nach sich zieht, muss die Telekom gerade am eigenen Leibe erfahren. Als kleine Entschuldigung hat die Telekom aus diesem Grund 1,7 Millionen Euro für einen guten Zweck gespendet. Dieses ist jedoch nur als “Geste der Verständigung” zu verstehen, denn der Telekom ist klar, dass es mit einer solchen Geste nicht einfach so getan ist. Es werden auch noch Entschädigungszahlungen an die Betroffenen geben, die genauer Summe ist bisher noch unklar. Dennoch zeigt es, dass die Telekom diesen Fehler sehr bereut und sich wohl in erster Linie deswegen bei den Geschädigten persönlich entschuldigt hat.

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