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Etwa jeder 2. Autofahrer nutzt Handy / Smartphone während Fahrt

Viele Autofahrer geben zu, dass sie während sie ein Fahrzeug steuern oftmals das Handy benutzen, um SMS zu schreiben oder um zu telefonieren. Dies ergab eine Umfrage von TNS Infratest. Dabei haben es die Strafen in sich, wenn man dabei erwischt wird. Auch Radfahrern ist es nach dem deutschen Recht untersagt, während des Fahrens das Mobiltelefon zu benutzen.

Viele Autofahrer (48 Prozent) telefonieren mit dem Handy / Smartphone am Steuer

Eine Umfrage von TNS Infratest und E-Plus ergab (800 Autofahrer), das fast jeder zweite Autofahrer (48 Prozent) das Handy oder Smartphone am Steuer benutzt und das sogar ohne vorgeschriebene Freisprecheinrichtung (10 Jahre nach der Einführung). Viele schauen während der Fahrt auf das Mobiltelefon – aus Neugier oder weil es dem Handynutzer gerade wichtig erscheint. Man kann auch ganz klar erkennen, das Frauen beim Auto fahren weitaus weniger zum Handy greifen (etwa 41 Prozent), als Männer (55 Prozent). Gerade jüngere Verkehrsteilnehmer unter 40 Jahren reizt der Griff zum Handy und somit verhalten sich viele Fahrer verkehrswidrig und ignorieren die geltenden Vorschriften. Dabei gelten bereits seit dem 1. Februar 2001 klare Regeln. Wenn jemand beim Auto fahren mit dem Smartphone in der Hand erwischt wird, zahlt 40 Euro und erhöht den Kontostand in Flensburg um einen Punkt. Diese Regel gibt es nicht ohne Grund, denn viele Autofahrer sind durch das Mobiltelefon abgelenkt. So gehört inzwischen der Spurwechsel und das Abbiegen ohne Blinksignal oder die überhöhte Geschwindigkeit fast schon zum Standard auf deutschen Straßen. Die Bremsmanöver oder Ampelschaltungen werden viel zu spät gesehen und damit gefährdet man nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. 26 Prozent, also etwa jeder Vierte gab zu, das null aus wichtigem Grund beim Fahren zu nutzen. Und bei 16 Prozent der Befragten kam heraus, dass die Neugier höher ist, als der Respekt vor dem Gesetz. Immerhin jeder Dritte gab an, das Handy oder Smartphone beim Auto fahren nur selten zu benutzen.

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Etwa jeder 2. Autofahrer nutzt Handy / Smartphone während Fahrt

Wer mit dem Mobiltelefon am Steuer erwischt wird, muss mit hohen Strafen rechnen

In Deutschland gilt, wer beim Auto fahren telefonieren muss oder will, der solle eine Freisprecheinrichtung nutzen, egal ob man selbst anruft oder angerufen wird. Das Handyverbot gilt im Übrigen auch für Radfahrer. Wenn das Fahrzeug steht und der Motor abgestellt ist, darf der Fahrer mit dem Handy telefonieren oder SMS schreiben. Damit bleibt die Nutzung des Mobiltelefons beispielsweise in einem Stau, in dem sich nichts mehr bewegt, erlaubt. Ansonsten heißt es ohne Freisprecheinrichtung: erst rechts ran fahren, dann Motor abstellen. Wird man zum wiederholten Male mit einem Mobiltelefon am Steuer erwischt, kennen Behörden und Gerichte oftmals keine Gnade mehr. Hohe Bußgelder als Vielfaches von 40 Euro sind keine Seltenheit. Auch im Ausland muss man, wenn man mit dem Handy am Steuer erwischt wird, Strafe zahlen. In Italien sind das 155 Euro, in den Niederlanden 140 Euro und in Österreich immerhin noch 50 Euro. Das sichere Führen eines Fahrzeuges mit dem Handy am Ohr, gelingt nur sehr wenigen Personen, so eine Studie der University of Utah aus den USA aus dem Jahr 2010. Zu groß ist die geistige Ablenkung, wenn sich der Fahrer auf den Inhalt des Telefonats konzentrieren will. Vom 17. bis 19. Mai befragte TNS Infratest im Auftrag der E-Plus Gruppe insgesamt 1.500 Verbraucher, davon 809 Autofahrer zum Thema Handy am Steuer. Das Ergebnis ist damit als repräsentativ zu betrachten.

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2011-06-26T00:07:19+00:00 / 2018-03-11T01:17:58+00:00 / Sabrina Martin

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Letztes Update dieser Seite: 11. März 2018