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Smartphone Nutzung kann süchtig machen: Zugang zu neuen Welten

Ein einfaches Smartphone kann süchtig machen, dass berichteten finnische und US-amerikanische Forscher im „Journal Personal and Ubiquitous Computing“. Denn immer öfter nehmen die Handynutzer das Smartphone zur Hand, um E-Mails, Facebook und Nachrichten abzurufen. Wenn dem Jugendlichen das Smartphone entzogen wird, reagiert dieser mit Stress und Unruhe.

Wenn Smartphone Besitzer Langeweile haben, holen sie das Smartphone hervor

Bei der Handy– und Computernutzung von 300 Versuchspersonen durch Experten des Intel-Forschungslabors sowie vom Helsinki Institute für Informationstechnologie HIIT kam heraus, dass das ständige kontrollieren neuer Inhalte bei Social Networks Suchtpotenzial aufweist, da man ja mit dem Smartphone im Internet surfen kann und daher dazu neigt, sich regelmäßig in den sozialen Netzwerken auf dem Laufenden zu halten. Dies gaben finnische und US-amerikanische Forscher im „Journal Personal and Ubiquitous Computing“ bekannt. Der Smartphonenutzer kann sich durch das ständige im World Wide Web surfen viele negative Gewohnheiten aneignen. Bei der Studie wurden so genannte „Checking Habits“ ermittelt (E-Mails, Facebook und Nachrichten werden am Mobiltelefon abgerufen). Dieses wurde teils mehrmals pro Stunde und oft am ganzen Tag zwischen Aufwachen bis zum Bettgehen durchgeführt. Ein Check dauert meist kürzer als 30 Sekunden, Tastensperre aufheben, Programm starten. Laut den Forschern nutzen manche Smartphone Besitzer das Mobiltelefon nur zur kurzen Überprüfung. Gerade bei Langeweile oder in öffentlichen Verkehrsmitteln greift der Verbraucher mal schnell zum Mobiltelefon. „User suchen nach Stimuli, die sie erregen. Das lenkt sie jedoch auch systematisch von wichtigeren Vorgängen der unmittelbaren Umgebung ab“, so Studienautor Antti Oulasvirta. So können Handys etwa für Fußgänger zur Falle werden. Sie haben noch kein eigenes Smartphone und hätten gerne auch eins?

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Smartphone Nutzung kann süchtig machen - Zugang zu neuen Welten

Jugendliche reagieren beim Handyentzug mit Stress und Unruhe wie bei einem Suchtentzug

Die Befragten sehen sich nicht selbst als Abhängige, sonder sprechen eher von einem „übermäßigen Gebrauch“. Eine Studie aus den USA fand heraus, dass vor allem Jugendliche viele eindeutige Suchtzeichen am Handy entwickeln, so reagieren sie, wenn ihnen das Handy weggenommen wird, mit Unruhe und Stress und wirken sehr unausgeglichen. Dies ist keine Seltenheit und es fällt auch vielen schwer, sich ohne Handy oder Smartphone zu unterhalten und die Forscher prophezeien sogar, dass der Kontrollblick aufs Mobiltelefon noch weiter zunehmen wird. Versuchspersonen zeigten in einer weiteren Studie, dass sie das Smartphone öfter zücken, wenn etwa das Adressbuch mit Echtzeit-Informationen über Aufenthaltsort oder Tätigkeiten der Kontakte aufgemotzt wird. „Smartphones liefern dem Nutzer immer mehr informelle Belohnungen, die sich leicht zu Gewohnheiten entwickeln können“, so die Wissenschaftler aus der Studie.

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2011-07-27T17:26:42+00:00 / 2016-09-16T20:50:45+00:00 / Anbieter Telekom
Letztes Update dieser Seite: 16. September 2016